RIAS BERLIN in der DDR Propaganda

 

Rias Berlin war nicht nur ein Sender für die Berliner.

Auch in der damaligen Sowjetzone wurde der RIAS zum beliebtesten Sender. Nach Gründung der DDR 1949, die kategorisch das Hören von RIAS-BERLIN unter Verbot gestellt hat, wurde RIAS erst Recht zum Sender der Deutschen. Möglich gemacht hat das unser Sender in Hof.

Er wurde 1948 zur Versorgung des Südens der DDR in Betrieb genommen und verwendete als Sendeantenne ursprünglich zwei gegen Erde isolierte, selbststrahlende Masten von je 50 Meter Höhe. 1952 wurden diese durch zwei Masten von je 100 Meter Höhe, die bis 1949 in Berlin-Britz gestanden hatten, ersetzt. Als Sender diente zunächst der ehemalige mobile Soldatensender „Gustav“, dessen HF-Ausgangsleistung auf 40 kW gesteigert wurde. Er wurde 1950 durch einen stationären 40-kW-Telefunken-Sender ersetzt. Im September 1989 wurde in Hof ein volltransistorisierter 50-kW-Sender von Nautel installiert.

 

Natürlich war der RIAS immer ein Dorn im Auge der DDR-Regierung. Störsender sollten den Empfang dieses "Agentensenders" verhindern; es nutzte nichts. Pfiffige DDR Bürger fanden technische Möglichkeiten, RIAS dennoch zu empfangen.

 

Auch die DDR Propaganda zog gegen den RIAS ins Feld, oft mit abenteuerlichen Ideen und Grafiken.

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RIAS - DDR

RIAS - DDR

RIAS - DDR

RIAS - DDR

RIAS - DDR

RIAS - DDR

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RIAS - DDR

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RIAS - DDR

RIAS  DDR

RIAS DDR

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